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Wiele lat temu napisałam ten kawałek prozy. Został nagrodzony.

 

Zinterpretował go Pan Bogdan Dmowski – nagrywając – Jeszcze raz dziękuję.

Dla moich czytelników z Niemiec wersja w języku niemieckim.

Tłumaczenie Pan Adam Conte – pięknie dziękuję

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=As8FD_9gjks

(Wykorzystano obraz Renaty Brzozowskiej)

Pan Bogdan Dmowski ma nowy kanał dlatego nagranie nie było dostępne. Rzucam nowy link.

Der Gesang der Seele

Wenn ich Chopin höre, bin ich glücklich.

Trotz allem…

Träume ich dann? Nein. Ich befinde mich mitten in einem Traum. Zu einer Einheit verschmolzen. Ich erstarre vor Rührung. Ich fühle Arme, die mich umklammern. Und mich emporheben. Etwas wird in mir geweckt… ein Etwas, das meine Lungen dazu bringt, Sauerstoff einzusaugen. Ein Etwas, das meinen Puls springen lässt, um mit dem Tempo der gehörten Klänge mitzuhalten. Das allgegenwärtige Bedürfnis nach Liebe. Das Bedürfnis nach Liebe in ihrem gesamten Kontext. Das Bedürfnis nach Körperzittern. Ja, ich fühle mich dann wie eine Frau. Ich mag mich irren, aber für mich ist die weibliche Feinfühligkeit der größte Trumpf. Erstaunlich, was Musiknoten alles bewirken können. Scheinbar gewöhnliche Klänge! Wenn mir eine Träne kommt, denke ich an Chopin. Was für eine große Gabe war ihm doch gegönnt, dass diese Klänge das Innere der anderen Menschen so sehr berühren können. Dass diese Klänge so tief greifen… Als ich jung war, träumte ich von einem solchen Mann. Ich spreche nicht von seinem Körper, denn er ist nicht mein Typ, sondern von seiner Zartheit. Am weitesten drifte ich bei den Nocturnes ab. Phantasie wird grenzenlos, Geräusche fallen auf meine Schultern und wirbeln mit mir. Sie entführen mich wie Alice in ein Land, das nicht jeder zu sehen bekommt. Ich besuche sie täglich, weshalb ich das Leben so sehr liebe.

Trotz allem…

Das Leben. In meinem Traumland. Darin verwandle ich mich in einen Vogel, in eine Wolke. Ich schaukele auf der Mondsichel, mit meiner Hand sammle ich die glitzernden Sterne, ich rase mit dem Wind entlang der Kornfelder. Ich verdrücke eine Träne des Jammers wie bei einem Trauerzug, vergieße die Tränen der Leidenschaft. Die Berührung seiner Lippen, seines Oberkörpers, seine Küsse in meinem Haar… Ich spüre die Regentropfen, höre sein Flüstern und sehe zu, wie er in der Pfütze verschwindet.

Wenn ich Chopin höre, bin ich glücklich!

Trotz allem…

Und als sich mit einem letzten Ton die Tür schließt, sage ich:

Frédéric, ich liebe dich…


Dla przypomnienia wersja polska

 

Lena Maria T.